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Essence / Event / Nagellack

[Event] Essence nail special

Letzten Freitag lud Cosnova einige Blogger und YouTuber nach Frankfurt ein, um dort die Neuheit aus dem Bereich Naildesign/Nagellack vorzustellen, welche ihr ab August im Handel bekommen werdet. Einige von euch werden es sicherlich schon im www gesehen haben. Nachdem ANNY und FINGR’s bereits GEL Systeme für daheim auf den Markt gebracht haben, folgt nun die Variante aus dem hause Essence. Allerdings hat dieses System einen merklichen Unterschied zu den Mitbewerbern aufzuweisen, aber dazu später mehr.

Location

Nachdem wir mit Shuttlebussen vom Hauptbahnhof eingesammelt wurden (Danke für die gute Organisation), ging es direkt zum Veranstaltungsort. Gewählt wurde das Vai Vai, was mir optisch sehr gut gefallen hat. Da der Nebenraum noch in den letzten Zügen der Vorbereitung lag, haben wir es uns im Vorraum etwas gemütlich gemacht. Kurz nach eins wurde dann mit dem offiziellen Teil begonnen.

Verpflegung

Einführung / Grundlegendes

Insgesamt wird es zwei verschiedene Startersets geben, welche zum Einzelpreis der Produkte eine Ersparnis von 9% aufweisen (wenn man die Produkte sowieso alle braucht, dann nimmt man das doch gern mit 🙂 ). und für 9,99€ (Deutschland) zu bekommen sein werden. Müller wird die Produkte zukünftig in der 2m Theke führen, mit dm ist man sich noch nicht einig. Dort wird man sie zunächst (in den größeren Filialen sicherlich) als Trend Edition antreffen.

  • Cleanser – 2,49€
  • Primer – 2,49€
  • peel off gel base – 2,99€ (reicht für ca. 10 Anwendungen)
  • clear gel top coat – 2,99€
  • french gel top coat – 2,99€

Das Farblack-Starterkit besteht aus:
  • Cleanser
  • Primer
  • gel nails at home peel off gel base
  • gel nails at home clear gel top coat

Das natural french look – Starterkit besteht aus:
  • Cleanser
  • Primer
  • gel nails at home peel off gel base
  • french gel top coat (leicht beige eingefärbt)

Zusätzlich braucht ihr noch die LED Lampe, welche für 24,99€ zu bekommen ist. Empfohlen wird natürlich das Originalzubehör zu verwenden, aber ebay dürfte da sicherlich auch eine Bezugsquelle darstellen.

Nachdem ich die Verpackungen der Starterkits und der LED Lampe in der Hand hatte, sind mir die verschiedenen Haltbarkeitsangaben aufgefallen. 10 Tage bzw. 2 Wochen sind zwar kein riesiger Unterschied, aber anscheinend war man sich da nicht so ganz einig was denn nun versprochen wird 😉

Ende Juli wird die Neuheit entsprechend auf allen Kanälen vorgestellt und beworben. Mit entsprechender Präsenz und einem Anwendungsfilm. Ebenfalls wird es eine eigene Webseite dazu geben.

Anwendung

Nach einer kurzen Einführen zum System und der Beschreibung der Funktionsweise und Auftragetechnik konnten wir loslegen und es selber am lebenden Objekt ausprobieren.

Begonnen wird wie bei allen Lackiervorbereitungen damit, dass man die Nageloberfläche reinigt (fettfrei muss er sein) und die Nagelhaut zurückschiebt oder etwas entfernt. Vor dem Auftrag kommt daher der Cleanser zum Einsatz. Hier sollte auf ein fusselfreies Pad oder Tuch zurückgegriffen werden (Fussel einzulackieren ist immer wieder eine Freude 🙂 ).

Im Anschluss wird der Primer aufgetragen. Er hat ebenfalls die Funktion die Nageloberfläche zu entfetten. Die Flüssigkeit zieht sofort ein bzw. verdunstet und man erhält eine stumpfe Oberfläche.

Danach wird die peel of base aufgetragen. Sie hat eine etwas dickere Textur, lässt sich trotzdem gleichmäßig auftragen. Die Schwierigkeit hier ist, genau die richtige Menge zu erwischen. Die Schicht darf nicht zu dünn sein (weil der peel off Effekt sonst nicht zur Anwendung kommen kann), aber auch nicht zu dick (da der Lack sonst beim Aushärten verläuft, was ich selber feststellen musste). Hier bedarf es etwas Übung, was auch bei mir zu einem Neustart eines Nagels führte (peel off hat da gut funktioniert). Die Nagelspitze sollte ebenfalls mit etwas Lack versehen werden, damit sie verschlossen ist und dort keine Feuchtigkeit eindringen kann. Danach geht es 60 Sekunden unter die Lampe. Zunächst die 4 Finger und dann der Daumen. Nach Ablauf der 60 Sekunden schaltet sich die Lampe automatisch aus.

Ich habe hier jeweils recht nah an der Nagelhaut aufgetragen, da auch hier ein leichtes zusammenziehen (wie ich es bei ANNY ebenfalls hatte) zu erkennen war. Da hier nun eine 1-2mm lackfreie Stelle auf jedem Nagel entsteht, bietet diese natürlich Potential für kleine Risse (wenn man da so anfällig ist wie ich). Dieses ist mir vor Ort gar nicht so bewusst gewesen, allerdings zu hause angekommen am Folgetag aufgefallen. Danach nimmt man wieder das Wattepad mit dem Cleanser getränkt und entfernt die Schwitzschicht, welche sich automatisch gebildet hat.

Danach kam der Farblack drauf. Ich habe mich für 5 verschiedene Farben entschieden. Bonbonfarben 🙂 Als Vorteil sehe ich hier klar, dass man auf ein breites Spektrum an Farben zurückgreifen kann. Damit hat man gegenüber dem Mitbewerber einen klaren Vorteil, nicht nur preislich. Gelingt der Auftrag nicht zu 100% korrekt, kann man einfach einen Korrekturstift nehmen. Damit hätten wir dann aber auch gleichzeitig den entscheidenen Nachteil. Bevor man mit dem nächsten Schritt fortfahren kann, muss der Farblack komplett durchgetrocknet sein. Da wir alle verwöhnt sind von Schnelltrocknern, heißt es jetzt Geduld haben und lannnnnnnnnnnnnnnnnnnnggggggggggggeeeeeeee warten. Ich habe jetzt keine wirklich dicke Schicht aufgetragen, aber ca. 20-30 Minuten rumsitzen und nichts anfassen ist ungewohnt. Eine zweite Schicht aufzutragen habe ich mich dann gar nicht mehr getraut. So lange wollte ich dann doch nicht untätig rumsitzen. Auch hatte ich beim Daumen leichte Bläschen, was auch durchaus auf mich zurück zu führen sein könnte.

Nach Auftrag heißt es wieder für die Finger und den Daumen 60 Sekunden unter die Lampe. Danach wird wieder mit dem Cleanser die Schwitzschicht entfernt und damit ist man dann fertig. Auch hier solltet ihr wieder die Nagelspitze mit lackiert haben. da ich mich ja noch mit vielen kurzen Nägeln herumärgere, war es leider so nicht unbedingt möglich.

Danach erhält man einen glänzenden Nagel, wie man es von Gel Nägeln gewohnt ist. Allerdings fällt das Ergebnis dicker aus, als ich es von ANNY gewohnt war (und stellenweise etwas ungleichmäßig, was ebenfalls wieder an mir gelegen haben kann), da hier die peel off base das Herzstück ist und dicker aufgetragen werden muss. Da meine Nägel als solches eher dünn sind, hält es sich in Grenzen. Wer aber etwas dickere Nägel hat, grundsätzlich diese dicken Gelnägel nicht mag, könnte mit der Optik nicht so glücklich sein.

Beim Farblack empfiehl Essence natürlich auf die eigenen Lacke zurück zu greifen, aber praktisch dürfte alles aus der heimischen Auswahl zu verwenden sein. Auch lassen sich vor Auftrag des top coats noch Aufkleber, kleine Steinchen oder diverses anderes Dekokram verwenden (alles aus dem Sortiment wurde noch nicht ausprobiert, aber die anwesenden Damen aus dem Cosnova Team waren in den letzten Tagen fleißig am Ausprobieren). Da dürfte man sich sicherlich kreativ tätig werden können.

Handmodel Ina 

In der Sonne zu lackieren hat einen ähnlichen Effekt wie die LED Lampe. Dadurch härten die Lacke deutlich schneller aus. Also lieber einen schattigen Platz aufsuchen 🙂

Handmodel Karina


Mein Eindruck bisher:
Grundsätzlich ist der Auftrag (wenn man alle Schritte korrekt ausführt) nicht wirklich kompliziert, erfordert aber etwas Zeit zum finden der korrekten Dosierung. Die lange Trockenzeit des Farblacks fand ich insgesamt eher etwas negativ und hat den Vorteil für mich wieder ausgeglichen. In Zeiten von Schnelltrocknern habe ich mich einfach zu sehr ans schnelle Trocknen gewohnt. Sind die Nägel eher kurz (wie bei mir teilweise), hat man bereits am Folgetag den optischen Effekt von Tipwear. Einerseits siehts nicht so gut aus, andererseits lässt es aber erkennen, dass der Lack sich wohl deutlich einfacher ablösen lässt, als ich es von ANNY kenne. Genau werde ich es in 1-2 Tagen wissen, da ich den Anblick wohl länger nicht als angenehm empfinden werde.

Zu 100% bin ich aktuell nicht überzeugt ob es am Ende des Tages wirklich den massiven Vorteil gegenüber anderen Systemen hat. In der Zeit habe ich locker regulär lackiert. Ich bin gespannt wie sich das Entfernen gestalten wird und werde euch dann sicherlich wieder berichten. Vor allem bin ich gespannt darauf, ob es wirklich deutlich weniger schädlich für den Nagel ist. 

Teilnehmerliste

http://ninjahase.de
http://milchschokis-beautyecke.blogspot.com/
http://www.einfach-ina.de
http://nicht-noch-ein-beautyblog.blogspot.com/
http://chikarina.blogspot.de/
www.ekiem.de
http://www.pinkloveliness.com
http://goodlacknail.com/
http://fioswelt.blogspot.de
http://brittas-beauty-blog.blogspot.de
http://miiss-insane.blogspot.de/
http://www.youtube.com/user/KokiriAufEis + http://kokiriaufeis.blogspot.de/
www.jenseitsvoneden.de

9 Comments

  • EINFACH-INA
    Juli 15, 2013 at 1:14 pm

    Uh meine Möpse 😀 😀

    Mein Fazit fällt ähnlich aus wie deines. Der Vorteil ist definitiv, dass man alle Lacke, Farben und Naildesigns benutzen kann, der große Nachteil ist für mich auch das lange Warten. Ich werde mal die Franch Variante testen und darüber einen Farblack mit schnelltrockner, mal sehen. Wenn meine Nägel dadurch verstärkt werden und der Lack ein paar Tage länger hält, wärs für mich ideal.

    Habe übrigens die Microfasertuchidee schon ausprobiert – danke dafür, klappt prima!

    GLG Ina

    Reply
  • süchtig nach...
    Juli 15, 2013 at 2:36 pm

    Klingt total genial.. hab mir grad erst letzte Woche das Fingrs-Set gekauft und freu mich schon jetzt aufs erste Ausprobieren.. muss derzeit noch warten, bis meine Nägel lang genug sind 😀

    Viele liebe Grüße
    Katii von Süchtig nach…

    Reply
  • DaniB001
    Juli 15, 2013 at 5:52 pm

    @EINFACH-INADie Natural Look Variante werde ich sicherlich die Tage ebenfalls ausprobieren. klingt mir irgendwie noch hoffnungsvoll 🙂

    Freut mich zu hören, dass mein Tipp so gut ankam 🙂

    Reply
  • Saskia-Katharina
    Juli 15, 2013 at 6:39 pm

    Ich freu mich schon darauf… Auch wenn ich wahrscheinlich wieder nicht damit zurecht kommen werde xD

    Reply
  • ladyshark
    Juli 16, 2013 at 11:37 am

    Warum darf eigentlich kein Schnelltrockner-Lack auf den Farblack?
    Erscheint mir nicht logisch, da das auch nur Lack ist, der über einen höheren Anteil an leicht flüchtigen Lösemitteln verfügt und keine Pigmente enthält.

    Reply
  • goodlacknail.com
    Juli 16, 2013 at 12:07 pm

    Der größte Vorteil in meinen Augen ist, dass man den Lack abziehen kann. Das ist dann allerdings auch wieder ein Nachteil, denn bei mir ging das ruck-zuck, und draufkleben, wenn man es bereut, geht dann nicht mehr :S

    Reply
  • DaniB001
    Juli 16, 2013 at 1:34 pm

    @ladysharkMeine Erfahrung mit Schnelltrocknern ist, dass sie zwar Antrocknen, bis alle Schichten aber wirklich komplett ausgehärtet sind, dauert es deutlich länger. Auch zieht sich bei mir der Lack an der Nagelspitze gern etwas zurück.
    Ist der Lack noch nicht ganz durchgetrocknet kann er sicherlich in Mitleidenschaft gezogen werden, da an den Rändern meist der gel Topcoat etwas „schrumpft“. Auswirkungen auf die Haltbarkeit des gel Topcoats würde ich ebenfalls nicht ausschließn wollen. Einige Schnelltrockner enthalten auch pflegende Stoffe, wie z.B. Öle, was definitiv kontraproduktiv wäre. Ansonsten fragt doch einfach mal direkt bei essence auf der Homepage nach. Dort wird man es sicherlich am besten wissen.

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  • Muddelchen
    Juli 16, 2013 at 2:18 pm

    Mmmh, Du hattest doch kürzlich erst arge Nägelprobleme..mutig, mutig 🙂

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  • konsumsucht
    Juli 19, 2013 at 10:30 pm

    Die Nägel schauen schon nach dem Auftragen vom Primer so fies ungesund aus… Kenne das so stumpf gar nicht beim üblichen Nageldesign.

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