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Rückblick Make Up Aufbewahrung

Rückblick- Make Up Aufbewahrung.jpg

Nachdem ich in den letzten Jahren unzählige Versuche unternommen habe mein Make Up in einer ansatzweise kompakten und dazu auch noch schicken Variante unterzubringen (und dabei mehr als einmal gescheitert bin), wollte ich heute mit euch gemeinsam einen Rückblick auf meine Make Up Aufbewahrung werfen. Manche Ideen waren gar nicht so übel, allerdings nicht unbedingt praktisch und auf lange Sicht funktional. Ich dürfte zwar mittlerweile eine sehr gute Lösung für mich gefunden haben, allerdings räume ich noch immer oft genug um und versuche etwas zu optimieren. Schlimm oder? Habt ein Nachsehen mit der ein- oder anderen Fotoqualität. Teilweise sind die Bilder Jahre alt und nicht unbedingt mit den besten Geräten gemacht wurden. Hauptsache ist doch, dass man erkennt um was es geht.

 

 


Nagellacke

 

 

Zu Beginn hatte ich meine ganzen Nagellacke in leeren Glossyboxen untergebracht, welche dann alle zusammen in einem BILLY standen. Nicht unbedingt die hübscheste Art der Aufbewahrung, aber zum damaligen Zeitpunkt mussten die Massen halt irgendwie untergebracht werden.

 

 

Hier sieht man die Menge dann schon etwas besser und seit dem ersten Foto sind es nicht unbedingt weniger geworden. Um sie besser sehen zu können, habe ich sie dann ins Expedit gestellt (wenn ich das Foto so sehe, finde ich den Anblick schon ein kleines bisschen geil ). So habe ich zwar nicht alle gesehen, aber immerhin hat es mir deutlich vor Augen geführt, wie viele Nagellacke ich da wirklich habe. Damals habe ich damit begonnen die bereits lackierten Lacke mit einem grünen Klebepunkt zu versehen (was ich bis heute noch immer mache). Nach der großen Ausmistaktion habe ich dann zwischenzeitlich die verbliebenen Lacke in einer Glasvitrine (werdet ihr auf späteren Bildern mal im Hintergrund sehen) gestellt. Sah zwar ganz nett aus, aber war extreme Platzverschwendung. Die kleinen Flaschen auf 4 Glasböden verteilt war auf Dauer nichts. Seit einer ganzen Weile sind sie in diesem Regal untergebracht und bis heute habe ich mich daran nicht satt gesehen. So sehe ich sie sofort und sie sind nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt. Auch lässt sich die menge besser im Auge behalten.

 


Pinsel

 

 

Bei meinen Pinseln war ich mir lange Zeit überhaupt nicht im Klaren darüber, wie ich sie denn am sinnvollsten und halbwegs ansehnlich aufbewahren könnte. Ein Versuch war dieser Bestecktrockner, den ich irgendwann mal für kleines Geld in der Haushaltswarenabteilung bei real gesehen habe und für einige Monate seine Sache sehr gut gemacht hatte. Nicht unbedingt ein optisches Highlight, dafür aber praktisch.

 

 

MUJI ist ja unter den Beautyjunkies bekannt und bietet eine ganze Menge an Aufbewahrungsmöglichkeiten. Eine Zeitlang habe ich die am häufigsten verwenden Artikel in einer solchen Schale / Körbchen untergebracht. Zumindest kam ich schnell dran

 

 

Die Blumenübertöpfe von IKEA werden sehr häufig für die Unterbringung von Pinseln und Linern verwendet. Meine stammen von einer Frühlingsdeko Ecke aus dm. Ich meinte wohl auch so tolle Untertopfe haben zu wollen und musste recht schnell feststellen, dass die nach unten schmaler laufende Form nicht optimal war. Eine Weile waren wir sehr glücklich miteinander, aber irgendwann wurde es Zeit sich voneinander zu trennen

 

 

Dann hatte ich diese Variante mit dem Dekosand irgendwo gesehen und musste das natürlich auch haben. Also diese rechteckigen Vasen gekauft, Dekosand und Steine bei Nanu Nana gekauft und das ganze befüllt. Sieht auf jeden Fall schick aus, erwies sich aber auch auf Dauer als unpraktisch. Zumal es auch echt Platzverschwendung ist und ich dauerhaft Sorgen um meine Pinselstiele hatten, die ja jedes Mal immer da rein gedrückt werden mussten. Aktuell sind meine Pinsel nach der letzten Reduzierung nun hauptsächlich in diesen Chromefarbenen Behältern untergebracht und der Überschuss in einem MUJI Körbchen.

 


Make Up

 

 

Bei der Unterbringung meiner dekorativen Kosmetik dürfte sich in den letzten Jahren sicherlich am meisten getan haben. Begonnen habe ich mit diesen Schubfachelementen, welche es regelmäßig bei Penny in unterschiedlichen Größen gibt. Etwas mehr bezahlt ihr dafür im Baumarkt. Gerade zu Beginn oder wenn die Sammlung noch sehr überschaubar ist, ist es eine sehr gute Lösung. Was mir nach und nach etwas unpraktisch erschien war, dass die Schubladen nicht komplett heraus gezogen werden können und ich auch immer auf die Gewichtsverteilung achten musste. War die oberste Schublade zu voll und schwer, kippte es nämlich über. Für die ersten 1-2 Jahre dürfte ich mit verschiedenen Varianten lange hingekommen sein. Irgendwann entdeckte ich dann MUJI für mich und ich wurde süchtig  

 

 

Im Baumarkt habe ich dann dieses Metallding mit Plastikeinschüben entdeckt. Alles was Stiftform ist oder nicht zu hoch ist, lässt sich darin gut verstauen und aufteilen. Es mag jetzt sicherlich keinen Schönheitspreis gewinnen, aber immerhin könnt ihr es danach auch noch gut im Haushalt verwenden

 

 

Irgendwann war der Punkt gekommen, wo ich einfach mehr Platz brauchte und mich dem Phänomen Alex von IKEA ergeben habe. Dabei allein bleib es nicht und ein paar weitere Möbelstücke kamen mit. Diese könnt ihr im Detail hier nachlesen. Alles davon steht noch heute in meiner Wohnung, wenn auch nicht unbedingt vollständig so genutzt wie damals geplant.

 

 

MUJI nahm auch immer wieder Platz ein und das mal mehr oder weniger viel Was ich da genau für was verwende und die Vor- und Nachteile daran, darauf werde ich bei Gelegenheit mal in einem extra Post eingehen.

 


Diverses

 

 

Eine Zeitlang fand ich die Idee super meine damals am häufigsten verwendeten Produkte mit Magneten zu bekleben und dann an Magnetklebeband zu hängen. Im Laufe der Zeit hat sich recht häufig geändert was da so hing Zu sehen z.B. hier und hier. Für pudrige Produkte auf Dauer natürlich wenig sinnvoll, da es im Bad mit der feuchten Luft nicht wirklich zur Haltbarkeit von Produkten beiträgt. Ebenfalls bin ich ständig dran gekommen und habe Produkte runtergeschmissen (oder sie rutschten von allein runter). Praktisch finde ich das ganze bis heute noch und für ein paar gezielte Sachen griffbereit zu platzieren sehe ich es immer noch als Option.

 

 

 

Leerpaletten sind auch etwas, was man im Laufe der Zeit sich durchaus anschaffen sollte. Spätestens wenn man zu viele Einzellidschatten hat Begonnen habe ich damals mit der Z Palette und besitze noch heute einige Exemplare davon. Mittlerweile gibt es sie auch in sehr vielen verschiedenen Höhen und Breiten. Auch andere Firmen bieten Leerpaletten an. Ich mag einfach sehen was drin ist.

 

 

Leere Plastikdöschen in unterschiedlichen Größen kann ich ebenfalls empfehlen. Man kann damit unter anderen auch für Reisen Produkte abfüllen und muss nicht immer die Fullsize mitschleppen. Es gibt sie von zig Anbietern und in vielen Größen bei z.B. ebay. Eine Zeitlang habe ich sehr viele Pigmentsamples gehabt, welche in Tütchen daher kamen und sich so umfüllen ließen. Dabei fällt mir ein, dass ich so langsam mal wieder Nachschub bräuchte. Nach all den Jahren sind da nicht mehr wirklich viele übrig

 


 

 


Ich fand es spannend meinen Block mal auf die verschiedenen Aufbewahrungsmöglichkeiten der letzten Jahre zu werfen. Da hat sich doch einiges getan Vielleicht ist ja die ein oder andere Inspiration für euch dabei. Ich bin ja Jemand, der ständig alles umsortieren möchte, was aber sicherlich auch auf dem teilweise Platzproblem beruhte. Definitiv ein Luxusproblem. Lasst mich wissen ob ihr im laufe der Jahre auch so viel ausprobiert habt und was es so alles war. Wo seid ihr aktuell angekommen?
 
 

          

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16 Comments

  • Muddelchen
    Februar 11, 2016 at 6:36 pm

    Das war sehr interessant, Du bist ja im Laufe der Zeit richtig kreativ gewesen 🙂 Ich habe auch immer mal wieder umgeräumt, Glossyboxen genutzt, die üblichen Plexi-Verdächtigen..so richtig zufrieden war ich nie, bin ich auch jetzt noch nicht, aber da meine Bestände ja doch merklich geschrumpft sind, habe ich nun 2/3 meiner Kosmetik in einem Helmer-Element mit 6 Schubladen von IKEA untergebracht. Gerne hätte ich auch so einen Alex, aber ich habe im Schlafzimmer, wo auch mein Schminktisch steht, keinen Platz mehr dafür und im Wohnraum mag ich ihn nicht haben, weil er farblich nicht zu Kiefernholz passt, was ich dort habe und es auch lästig wäre, immer hin und her zu schleppen. Schlussendlich ist der Rest, der nicht im Helmer steht, in einem breiten Plexiglasgedöns, was meine aktuellen Lacke angeht (ich stelle mir meine „Jahreszeiten-Farben“ immer rein, alle anderen dann in die Wohlfühlboxen von Medpex, die ja wenigstens farblich noch bissel was hergeben…mir fällt für die Lacke nichts Besseres ein und offen rumstehen haben möchte ich nur die Jahreszeitenlacke, sonst werd ich mit Putzen ewig nicht fertig, denn Staub kann ich so gar nicht leiden und die elende Putzerei dann – besten Dank ^^.

    Die Idee, Magnete zu verwenden, finde ich richtig toll, aber ich wäre wohl auch so ungeschickt, dass mir öfter was runterfällt und es sind eben auch wieder Staubfänger. Mittlerweile mag ich es ingesamt lieber, wenn man dekorativ einige Sachen draußen stehen hat und der Rest untergebracht ist.

    Deine Pinselaufbewahrung mit dem Dekosand find ich total hübsch, aber wenn die Stiele verkratzen, na ja, das will man auf Dauer auch nicht. Meine Pinsel dümpeln in einer Glossybox vor sich hin und die ich aktuell verwende in einer Hello-Kitty-Dose 🙂
    Muddelchen kürzlich veröffentlicht…Aufgebraucht 01/2016 – mit Kurzreviews

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    • Dani
      Februar 11, 2016 at 7:06 pm

      Es ist immer schwierig ein Mittelmaß zu finden zwischen gut zu sehen und stauibt total ein. Ich bin ja immer mal wieder am überlegen ob ich emine Lacke auch auf diese IKEA Bilderleisten stelle, aber auf der anderen Seite gefällt mir mein Regal an der Wand ja doch sehr gut so wie es ist. Den Helmer hatte ich immer mal wieder ins Auge gefasst, aber der ist mir dann doch irgendwie nicht gemütlich genug für den rest der Möbel 🙂

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      • Muddelchen
        Februar 12, 2016 at 6:51 am

        Diese Bilderleisten finde ich persönlich gar nicht schön, um ehrlich zu sein. Ich nutze jeden Platz an der Wand lieber für schöne Bilder. Der Helmer ist auch absolut unschön, sehe ich genauso, ich habe ihn viele Jahre als Schreibutensil-Aufbewahrung genutzt in meinem alten Hobbyzimmer. Er war aber noch gut in Schuss und ist es immer noch und passt vor allem auch von der Höhe her unter meinen Schminktisch und nimmt folglich wenig extra Platz weg. Hätte ich ein Helmer, könnte dieser nur direkt neben dem Schminktisch, der bei mir im Schlafzimmer als Raumteiler dient, stehen und dafür müsste ein kleiner Tisch, auf dem ich eben dekorativ einiges stehen habe, weichen und die Höhe würde das jetzige Bild auch kaputt machen, da momentan alles so auf dem gleichen Level steht. Ich bin da pingelig ^^.
        Muddelchen kürzlich veröffentlicht…Aufgebraucht 01/2016 – mit Kurzreviews

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        • Muddelchen
          Februar 12, 2016 at 6:52 am

          Hätte ich einen Alex sollte es heißen, is noch früh, sorry 🙂
          Muddelchen kürzlich veröffentlicht…Aufgebraucht 01/2016 – mit Kurzreviews

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        • Dani
          Februar 12, 2016 at 7:19 am

          Ich habe durch die Dahcschräge einige Stellen wo sich nichts wirklich anbringen lässt. Kleine schmale Dinge würden allerdings passen. Daher war es zumindest eine Überlegung. Vielleicht kaufe ich sie mir ja irgendwann mal und schaue was ich drauf stelle 🙂
          Es ist aber auch schwierig immer das richtige Verhältnis zwischen optisch präsentabel und praktisch zu finden. Vor allem wenn man nicht tausende Euros für Sonderanfertigungen hat.

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  • DLA
    Februar 11, 2016 at 9:56 pm

    ich verwende seit vielen jahren rotho schubladenboxen in verschiedenen größen. pinsel stehen in zylindrischen metallständern wie sie ärzte für ihre instrumente haben. ich will meine sammlung auch nicht ausufern lassen. mehr als die aktuelle rouge schublade voll mit rouge z.b. soll es nicht geben. ist ja so schon mehr als ich jemals aufbrauchen kann… natürlich ginge das ggf. noch schöner. aber aktuell bin ich immer noch recht zufrieden mit meiner lösung. praktisch vor allem und das ist das wichtigste.

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    • Dani
      Februar 12, 2016 at 7:17 am

      Ich bin Jemand der grundsätzlich alle paar Wochen umräumt und kramt. Daher ändert sich bei mir ständig etwas. Bei einer überschaubaren Sammlung kann ich definitiv nachvollziehen das eher der praktische Ansatz im Fordergrund steht. Im Endeffekt zählt ja nur, dass wir Zwei mit dem zufrieden sind was wir haben 🙂

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  • Miss von Xtravaganz
    Februar 12, 2016 at 8:20 am

    Wundervoller Post, ich finds immer so spannend, wie andere ihre Kosmetik aufbewahren, bei mir hat sich da in den letzten Jahren auch viel getan und irgendwie ist man doch immer am “verbessern“!

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    • Dani
      Februar 12, 2016 at 10:11 am

      Eine Geschichte ohne Ende. Dann bin ich damit also nicht allein 🙂

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  • Leona
    Februar 12, 2016 at 1:44 pm

    Das war definitiv ein sehr spannender Artikel, die Idee mit den Magneten finde ich super! Da ich ständig umziehe, habe ich meine Kosmetik in den ganzen Beautyboxen, die sich über die Zeit so angesammelt haben..wobei ich meine Nagellacke lieber sichtbar hätte..irgendwann mal 😉

    Liebe Grüße!
    Leona kürzlich veröffentlicht…[Yummi] Joghurtschnitte von Ferrero!

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  • Beauty Mango
    Februar 15, 2016 at 1:23 pm

    Ich möchte meine Aufbewahrung auch unbedingt ändern, weil ich aktuell mit meinen MALM Kommoden nicht mehr zufrieden bin. Ich glaube so ein großer ALEX muss auch mal her.
    Beauty Mango kürzlich veröffentlicht…[Review] Marc Jacobs Daisy Eau so Fresh Blush

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    • Dani
      Februar 15, 2016 at 2:38 pm

      Der gehört ja schon fast zur Standardausstattung eines Beautybloggers dazu 🙂

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  • Sissy Sophia
    März 1, 2016 at 5:58 am

    Ich finde solche Artikel auch recht spannend. Ich verändere auch meine Kosmetikaufbewahrung. Meine Make-Up-Pinsel lagen früher irgendwo rum und nun stecken sie in einem Ikea-Blumenübertopf (weiß). Ich bin aktuell am Überlegen, was ich als nächstes mit Kosmetik und Nagellacke mache. Es bleibt weiterhin so spannend.

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    • Dani
      März 1, 2016 at 6:49 am

      Egal welche Lösung man für den Monment gefunden hat, man will es immer wieder verändern. Genau das macht daran ja auch sehr viel Spaß 🙂

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  • Lisa
    November 30, 2018 at 1:41 am

    Wow! Das ist ein sehr praktischer Post und es sind einige gute Ideen dabei, die jeder für sich anpassen kann. Das Regal aus dem Baumarkt kann man ja mit Sprühlack in weiß, Gold oder schwarz färben, dann sieht es bestimmt edler aus!

    Ich schaue noch öfter vorbei und danke für die Inspiration!

    LG Lisa

    Reply
    • Dani
      Dezember 1, 2018 at 1:09 pm

      Wenn man etwas kreativ denkt, lassen sich viele Dinge im Alltag anders verwenden. Es muss nicht immer eine teure Aufbewahrung sein.

      Reply

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