Menu
CND / Essence / featured / How I do it / Isana / Nagellack / P2

[How I do it] Meine Nagel-Lackier-Routine

Nagel-Lackier-Routine

Ich weiß gar nicht mehr genau wie viele Jahre ich jetzt schon meine Nägel lackiere (viele Jahre hatte ich auch an den Nägeln geknabbert). Bis ich die für mich ideale Herangehensweise herausgefunden habe, hat es sehr lange gedauert. Dabei habe ich viel darüber gelernt welche Lacke mir am besten gefallen, wie lange ich welche Schichten trocknen lassen muss und vor allem auch, in welche Position mir das Lackieren möglichst fehlerfrei gelingt. Auch sollen auf meinen Fotos von den lackierten Nägeln möglichst keine Patzer mehr zu sehen sein (das Makroobjektiv bestätigt regelmäßig, dass es da genauer hinschauen kann als ich es kann). Daher möchte ich euch heute meine persönliche Nagel-Lackier-Routine zeigen und vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp für euch dabei, welchen ihr bisher so noch nicht selber ausprobiert hattet (und wenn es nur die Sitzposition ist).

 

 

Nagel-Lackier-Routine

 

 

Schritt 1

Bevor die Nägel neu lackiert werden können, muss natürlich erst Mal der alte Lack runter. Dazu verwende ich entweder den ISANA oder essence Nagellackentferner im Töpfchen. Ich mag diese bequeme Art und Weise momentan sehr. Sollten mir danach kleinere Unregelmäßigkeiten auffallen oder ich Kanten im Nagel haben, versuche ich diese mit einem Nagelknipser (damit bitte nicht den Nagel kürzen, da der Nagel darunter leiden kann) zu entfernen und mit der p2 Expert Nail File den Nagel so zu kürzen, dass alles halbwegs gleichmäßig ausschaut.

Schritt 2

Mir ist durchaus bewusst, dass man die Nagelhaut lieber zurückschieben soll statt abzuschneiden, allerdings gefällt mir persönlich das Ergebnis einfach nicht. Meine Nagelhaut wächst sehr schnell nach und ich habe beim  zurückschieben lediglich eine “Wulst”, die mir persönlich so gar nicht gefällt. Daher ist es eine Mischung aus etwas zurückschieben und teilweise entfernen. Dabei ist es notwendig sehr vorsichtig zu sein, da kleinere Verletzungen sehr schnell passieren können und ich kann euch sagen, dass es verdammt weh tun kann. Daher ist es zwar meine Methode, würde ich allerdings nicht pauschal empfehlen. Wenn ihr es ebenfalls machen wollt, dann auf eigenes Risiko. Probiert lieber erst mal aus, ob es bei euch reicht die Nagelhaut zurückzuschieben (möglichst nach einem Handbad, wo die Haut sehr weich ist).

Schritt 3

Danach heißt es es erst Mal Hände waschen und das CND Solar Oil auftragen und sowohl auf die Nagelhaut als auch die Nagelfläche einmassieren. Nicht nur, dass es fantastisch nach Mandel duftet, auch ist es seit Jahren mein absoluter Favorit. Kein Produkt schafft es dauerhaft die Nägel gepflegt aussehen zu lassen. Einziges Herausforderung daran ist, dass ich es viel zu selten verwende. Mit einer 15ml Flasche komme ich mehr als ein Jahr lang aus. Daher kann ich es euch wärmstens empfehlen.

Ich lasse das Öl im Regelfall 10-15 Minuten einziehen und wasche mir dann kurz die Hände. Ich habe es allerdings auch schon oft länger einziehen lassen (ca. 1h) und direkt danach lackiert (vorher mit einem Kosmetiktuch noch einmal über die Nageloberfläche gewischt). In seltenen Fällen hatte ich dann bemerkt, dass nach Tagen eher größere Stücke absplitterten als sonst, aber grundsätzlich hat es bei den meisten Lacken keinen Unterschied gemacht. Ich bin nur meist zu ungeduldig zu warten, bis es richtig eingezogen ist.

 

 

Schritt 4

Nun trage ich den Base Coat auf. Aktuell verwende ich die Sticky Base von CND, welche ich auf dem Beauty Forum gekauft habe. Ich hatte tatsächlich keinen Base Coat mehr daheim und dachte mir, warum nicht gleich eine große Flasche kaufen. Ich mag zwar alles andere ab und an ändern, aber einen Base Coat brauche ich immer. Er macht seine Sache ordentlich, wobei ich nicht wirklich bemerkt habe, dass Farblacke danach drastisch länger halten.

Schritt 5

Sobald ich den Base Coat an der rechten Hand aufgetragen habe (beginne immer mit der linken Hand), folgt die erste Schicht des Farblacks. Je nachdem wie viel Produkt noch enthalten ist (bzw. wie gut ich noch herankomme), nehme ich gern eine leere Tablettenhülle zur Hilfe her. Details dazu findet ihr in diesem Blogpost. Direkt nach der linken Hand, folgt die rechte Hand. Direkt im Anschluß folgt die zweite Schicht ebenfalls auf der linken und danach der rechten Hand. Im Durchschnitt dürfte der Lack damit ca- 2-3 Minuten auf der linken Hand (erste Schicht) angetrocknet sein, bevor ich dann mit der zweiten Schicht wieder bei ihm angekommen bin. Da ich den Farblack möglichst korrekt auftragen möchte (damit ich danach wenig korrigieren muss), nehme ich mir dafür lieber etwas mehr Zeit. Ich warte ca. 5 Minuten, bevor es dann mit dem nächsten Schritt weitergeht.

Schritt 6

Bei einem guten Lack muss ich nur noch kleinere Korrekturen vornehmen. Jedes mal die perfekten Rundungen hinzubekommen ist gar nicht zu einfach. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich mich fürchterlich anstelle. Es gibt gute und es gibt schlechte Tage. Für all diese Situationen greife ich auf meinen p2 Color Correcting Pen und Nagellackentferner zurück. Wenn ich mal wieder etwas mehr korrigieren musste, tauche ich die Spitze mal in etwas Entferner und schon färbt sie nicht mehr ab. Je nachdem wie oft ich ihn brauche, komme ich ca. 2 Monate damit hin, bevor ich ein neues Exemplar benötige.

Schritt 7

Danach trage ich den Top Coat auf. Aktuell verwende ich fast immer den LUMOS High Speed Top Coat*. Er verspricht, dass er nicht andickt, wie es so ziemlich alle anderen Schnelltrockner machen. Ich hatte von dieser Marke noch nie etwas gehört und genau dieses Versprechen hatte mein Interesse geweckt. Momentan bin ich bei ungefähr der Hälfte angekommen und kann bestätigen, dass er noch nicht so zähflüssig ist wie viele andere Lacke zu diesem Zeitpunkt. Allerdings erkenne ich bereits, dass er auch nicht mehr so flüssig ist wie zu Beginn. Zu 100% wird also das Versprechen nicht eingehalten, aber er macht sich insgesamt sehr gut und auch der Glanz nach dem Auftrag gefällt mir. Für mich ist er daher ein solider Schnelltrockner, der zumindest etwas weniger schnell dickflüssig wird als andere Kandidaten.

Schritt 8

Dem Top Coat gebe ich dann 5-10 Minuten zum antrocknen (vollständiges Durchtrocknen dauert definitiv länger) bevor ich erneut etwas vom CND Solar Oil auf die Nagelhaut auftrage. Das ganze lasse ich etwas 1-2 Minuten einziehen, bevor ich es leicht einmassiere (und den Farblack nicht beschädige). Danach sehen die Hände und vor allem Nägel gepflegt aus und sind bereit für die Fotosession.

 

 

Wie und wo lackiere ich?

Ich habe mir angewöhnt meine Füße auf einem kleinen Hocker abzustellen. Dann packe ich ein zusammengefaltetes Kosmetiktuch auf das rechte Knie und lackiere in dieser Position. So komme ich sehr gut an alle Produkte heran und habe die ideale Sitzhaltung und genau draufschauen zu können, wo ich den Pinsel gerade aufsetze. Teilweise kann ich auch die Lackierhand (Rechts) auf der Schreibtischoberfläche abstützen / auflegen.

 

 

Idealerweise setze ich den Pinsel hinten mittig an an mache dann einen Halbkreis nach links und danach auf der rechten Seite. Bei einem guten Farblack ist so der Nagel komplett mit Farbe bedeckt. Ansonsten ist heißt es entweder Produkt nachnehmen (z.B. wenn er eher flüssig ist) oder vorher gut abstreichen. Je nach Marke muss ich immer etwas rumprobieren was die ideale Menge auf dem Pinsel ist. Auch nach all den Jahren ist es immer wieder ein Herausforderung. Daher habe ich mich in letzter Zeit darauf beschränkt vorrangig Lacken von bestimmten Marken in meiner Sammlung einen Platz zu geben. So wird das ganze deutlich einfacher

Auch kann ich empfehlen sich vorher Gedanken zu machen, ob ein Gang zur lokalen Örtlichkeit nicht eine gute Idee ist. Auch Nase putzen und die Teetasse auffüllen sind eine gute Idee. Ich habe nämlich unfassbares Talent dahingehend, bei den kleinsten Aktivitäten mit den Nägeln anzuecken und eine Kante oder andere Beschädigungen des frisch lackierten Nagels sehen einfach nicht gut aus. Auch habe ich für mich festgestellt, dass ich am Abend wesentlich besser darin bin zu lackieren, als am Morgen (da scheine ich keine Ruhe zu haben). Ebenfalls habe ich für mich gelernt, dass ich 1-2 Lacke habe, nach welchen ich immer dann greife, wenn ich mal keine Zeit habe, aber trotzdem neu lackieren will / muss.

 

 



Vom Ablackieren bis zur Fotosession vergehen meist ca. 30 Minuten. Danach bin ich noch immer bemüht mit den Händen erst mal nur leichte Tätigkeiten auszuführen wie Essen, am Notebook sitzen oder Lesen. Auch wenn der Lack meist schon durchgetrocknet aussieht, ist er es definitiv noch nicht. Da bin ich einfach realistisch geworden. Mit genau diesen Schritten komme ich am schnellsten zum Ergebnis und brauche praktisch auch nicht mehr an Produkten. Da ich sehr dünne und rissige Nägel habe, sind die Schichten für mich eher zu einem Schutz geworden. Meine Nägel sind sonst einfach so anfällig, dass ich es immer wieder schaffe sie unlackiert innerhalb kürzester Zeit abzubrechen oder ähnliches. Ich habe es immer mal wieder versucht (Nagelhärter und was es da so alles gibt können an der grundsätzlichen Struktur des Nagels auch nichts ändern), bin allerdings gescheitert. Daher habe ich mich einfach damit abgefunden und mag die Nägel auch lackiert viel mehr. So sieht man nämlich die ganzen Rillen etc. auch nicht.
Aus welchen Schritten besteht eure Nagel-Lackier-Routine? habt ihr auch eine bestimmte Position zum Lackieren oder setzt ihr euch irgendwo hin und legt los?

       

Facebook
Instagram
Twitter
Snapchat: danisbeautyblog

Transparenz

Merken

No Comments

    Leave a Reply

    CommentLuv badge